Hinter den Kulissen der Businessheldinnen: Mein Weg in die Selbstständigkeit & meine Erfolgsgeheimnisse (Teil 2)

von Julia
Hinter den Kulissen der Businessheldinnen: Mein Weg in die Selbstständigkeit & meine Erfolgsgeheimnisse (Teil 2)

Im letzten „Hinter den Kulissen„-Beitrag habe ich euch erzählt, wie ich den Sprung in die Selbstständigkeit gewagt und mein erstes Business aufgebaut habe. Heute soll es um das zweite Business gehen, welches den Weg für meine heutige Coachingtätigkeit ebnete. Am Ende des Beitrags gibts für euch auch heute wieder wertvolle Business-Tipps für den Aufbau eures eigenen erfolgreichen Onlinebusiness.

Mein erstes Business war (und ist bis heute) meine eigene Webdesign-Agentur – davon hatte ich ausführlicher in meinem ersten Beitrag berichtet. Auch wenn es gut lief, so stellte ich während meiner Elternzeit fest, dass ich zukünftig gern was anderes ausprobieren wollte. Etwas, das mehr mit den Händen zu tun hat, bei dem ich aktiv und kreativ etwas selbst erschaffen kann. Ich startete noch in der Elternzeit meinen Blog „Kreativlabor Berlin“ und berichtete von meinen Näh- und Bastelprojekten. Dabei erstellte ich auch Schritt-für-Schritt Anleitungen für meine Nähprojekte, inklusive Schnittmuster. Diese Anleitungen schlugen ein wie eine Bombe. Ich erstellte immer mehr davon, begann sie nicht mehr gratis anzubieten, sondern zu verkaufen und mein Kreativbusiness nahm seinen Lauf. Nach nur sechs Monaten wurde ein Verlag auf mich aufmerksam und wollte ein Buch mit mir machen. Ich wurde bei einem Wettbewerb als kreativste DIY-Bloggerin des Jahres gewählt und war in kurzer Zeit hauptberufliche Schnittmuster-Designerin geworden. Dass alles so schnell ging und so gut funktionierte war wie ein Wunder für mich! Rückblickend kann ich jedoch sehen, was ich instinktiv richtig gemacht hatte – mit wieviel Energie und Glauben ich an die Sache gegangen war, so dass es einfach klappen musste. Ich bin tatsächlich einfach ins kalte Wasser gesprungen. Ohne Netz und doppelten Boden. Ich wusste, dass ich mit dem DIY-Blog Erfolg haben wollte und es unbedingt schaffen wollte – davon war ich felsenfest überzeugt. Aber es gab keinerlei Sicherheit. Ich sprang trotzdem!

Schon bald wurden auch Unternehmen auf mich aufmerksam und buchten mich für Beratungen und Coachings zum Aufbau ihres eigenen Onlinebusiness. Dass ich jemals Businesscoach werden würde, konnte ich damals nicht mal erahnen. Zusätzlich zu weiteren Buchverträgen und Beratungsjobs kam dann auch wieder vermehrt das Webdesign ins Spiel. Denn auch hierfür bekam ich immernoch regelmäßig Anfragen, von denen ich aus Zeitmangel nur einige umsetzen konnte.

Doch irgendwann war bei mir einfach die Luft raus. Ich hatte immer weniger Spaß am Nähen und Designen von Schnittmustern. Lange überlegte ich, ob ich das Business weiterführe oder stilllege und wieder voll ins Webdesign einsteige. Nach ein paar Monaten fiel dann die Entscheidung: Ich verkaufte mein Schnittmuster-Label und es begann wieder einmal ein neuer Abschnitt für mich.

Zunächst wusste ich nicht genau, wohin die Reise gehen sollte. Ich startete mit dem Webdesign wieder durch, akquirierte neue Kunden – was einige Zeit dauerte, da ich in den Jahren davor fast nur im DIY-Bereich tätig war. Doch nach ein paar Anlaufschwierigkeiten florierte die Webdesign-Agentur wieder. Mein Mindset hatte sich durch die unterschiedlichen Erfahrungen der letzten Jahre jedoch komplett gedreht und ich sah immer mehr, wie oft ich auch im Webdesign meine Kunden zu ihrem Business beriet, ihnen Tipps & Strategien vorschlug oder sogar komplette Marketing-Konzepte entwickelte.

„Was, das habe ICH alles geschafft? Die graue Maus, die lieber im Hintergrund steht? Ja, genau, das habe ICH geschafft – und DU kannst das auch!“

Ich begann, mich als Business-Coach zu sehen. Mir fiel es plötzlich wie Schuppen von den Augen: Na klar, im DIY-Bereich hatte ich immer wieder Anfragen nach Business-Coachings bekommen – andere Unternehmen und Selbstständige wollten von meinem Wissen profitieren und mir hatten diese Jobs immer Megaspaß gemacht. Und im Webdesign war es genauso: Ich verbrachte fast genauso viel Zeit mit Beratung & Business-Aufbau für meine Kunden wie mit dem Design der Seiten selbst. Vielleicht war ich tatsächlich die geborene Business-Coachin?

Um dem Ganzen eine Chance zu geben, absolvierte ich nebenberuflich eine Ausbildung als Life- und Businesscoach. Zudem fand ich auch die Themen Achtsamkeit, sowie Wald- und Naturtherapie total spannend – vorallem, weil ich selbst auch sehr stark dazu neigte, mich zu überarbeiten und meine Bedürfnisse nicht rechtzeitig zu spüren. Also bildete mich auch in diesen Bereichen weiter (auch wenn es vordergründig nichts mit Businesscoaching zu tun hatte) und bastelte dann an meinem neuen Baby: Die Businessheldinnen waren geboren. Hier führte ich all meine Leidenschaften zusammen: Die Begleitung und Unterstützung anderer Frauen auf dem Weg zu ihrem erfolgreichen Onlinebusiness und auch das Webdesign, welches mir immernoch großen Spaß machte. Und hier stehe ich heute im Jahre 2020, und schaue auf meinen eigenen Werdegang mit Stolz und ein wenig Ungläubigkeit: Was, das habe ICH alles geschafft? Die graue Maus, die lieber im Hintergrund steht? Ja, genau, das habe ICH geschafft – und DU kannst das auch!

Meine Tipps für den Aufbau eines erfolgreichen Onlinebusiness:

  • Die ersten 8 Tipps findest du hier
  • Mach immer DEIN Ding und folge nicht blind den Strategien anderer. Finde deinen eigenen Weg für dein Business. Hier habe ich schonmal ausführlicher darüber geschrieben.
  • Bilde dich stetig weiter, bleib nicht stehen. Bleibe auf dem Laufenden was Trends und Entwicklungen in deiner Branche betrifft. Halte die Augen offen, probiere Neues aus. Lies Bücher, besuche Workshops, buche Kurse. Ich verspreche dir: Investitionen in dich selbst kommen IMMER auch deinem Business zu gute. Und wenn nicht dem aktuellen, dann mit Sicherheit dem nächsten.
  • Nimm das Feedback deiner Kund*innen und auch kritische Anmerkungen stets ernst. Anstatt mit Wut und Widerstand zu reagieren, frage dich: Was könnte dran sein? Könnte ich vielleicht wirklich etwas in diesem Bereich optimieren?
  • Stehe zu deinem Preis und verkaufe deine Arbeit nicht unter Wert. Kalkuliere realistische Preise für dein Angebot und stehe voll und ganz dahinter. Wer dich nicht bucht, passt nicht zu dir. Wer dich und deine Arbeit wertschätzt, wird gern deine Preise zahlen.
  • Glaube felsenfest an dich und deine Idee. Lass dir von Niemandem was anderes einreden. Wenn du absolut überzeugt davon bist, dass deine Idee super ist und du mega Bock hast, dieses Business aufzuziehen – dann TU es. Sei absolut klar und voller Vertrauen, dass du es schaffen wirst. Es kann ein paar Monate dauern, aber es wird klappen!
  • Höre auf deine Intuition, dein Bauchgefühl. Du merkst gleich zu Beginn, ob es mit einem (potentiellen) neuen Kunden passt oder nicht. Wenn du kein gutes Gefühl dabei hast: Lass die Finger davon. Das ist meine Erfahrung, die ich immer und immer wieder gemacht hat. Es kann nichts Gutes dabei rauskommen, wenn es schon zu Beginn nicht passt.
  • Verlasse deine Komfortzone. Du bekommt ein reizvolles Jobangebot oder Projekt, aber hast Angst, ob du das wirklich kannst? Wenn du die richtige Qualifilation mitbringst (oder dir schnell aneignen kannst), dann GO FOR IT! Probier es aus, leg los! Sonst wirst du nie wissen, was daraus geworden wäre.
  • Wenn du Freiberufler*in bist: Kümmere dich rechtzeitig um neue Jobs (also auch dann, wenn du gerade genug zu tun hast!), nicht erst, wenn du sie dringend brauchst. Halte Kontakte aufrecht, kommuniziere, dass du in x Wochen wieder verfügbar bist und dich auf das Projekt freuen würdest.
  • Baue persönliche Kontakte auf und pflege sie. Das können deine vorhandenen Kunden sein, potenzielle Neukunden, Kolleg*innen aus deinem Umfeld, andere Selbstständige, aber auch Bekannte, Freunde, Familie, Eltern der Schulfreunde deiner Kinder…. Persönliche Empfehlungen sind immer mehr Wert, als möglichst viele Profile im Netz oder bezahlte Anzeigen. Wenn du in gutem Kontakt mit vielen Menschen stehst, die dein Angebot kennen und dich aus vollem Herzen weiterempfehlen, hast du höchstwahrscheinlich nie Probleme, neue Kunden zu finden.
  • Wenn du über einen langen Zeitraum keinen Spaß mehr an deinem Business hast, dich fast quälen musst: Hör auf deine Intuition und hinterfrage, ob das noch das richtige für dich ist. Ein Neuanfang ist kein Beinbruch, im Gegenteil. Deine fehlende Energie wird dich innerlich blockieren, es läuft einfach nicht mehr so gut, wenn du mit dem Herzen nicht dabei bist. Habe Mut, neue Wege in Betracht zu ziehen. Wenn du dir Unterstützung dabei wünschst, komm gern in unsere Businessheldinnen-Community oder buch dir dein kostenfreies Gespräch bei mir.

Erfolgreiches Onlinebusiness mit passivem Einkommen aufbauen

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