Erfolgreich als Coach & Autorin: Liebes-Expertin Michelle im Interview

von Julia
Erfolgreich als Coach & Autorin: Liebes-Expertin Michelle im Interview

Michelle Amecke ist Coach, Autorin und Expertin für authentisches Leben und Lieben. Sie unterstützt Menschen dabei, ihr wahrhaftiges und erfülltes Traumleben zu gestalten, sich selbst voll anzunehmen, alle Potenziale auszuleben und ihren Traumpartner zu finden. Im Interview verrät dir Michelle, wie sie zur Selbstständigkeit gekommen ist, welche Stolperfallen dort lauern und wie du diese umgehen kannst.

Kennengelernt habe ich Michelle durch das Redesign ihrer Webseite. Ihre Erfolgsstory könnt ihr übrigens hier nachlesen. Doch nun lasst uns starten. Viel Freude & Inspiration beim Lesen des Interviews!

Wer bist du, wo lebst du momentan und wie sieht dein Alltag aus?

Hallo liebe Julia, toll dass ich hier bei Dir ein paar Fragen beantworten darf, ist mir eine Ehre. Ich bin schon seit vielen vielen Jahren im Ruhrgebiet, da ich die Menschen dort liebe, die Offenheit und die Echtheit. Ich bin seit gut 14 Jahren alleinerziehend und lebe mit meinem Sohn allein in unserer Mini-WG. Ich habe schon immer gern gearbeitet und auch immer vielfältig und liebe nichts mehr als Selbsterfahrung. So kamen im Laufe der Jahrzehnte unterschiedlichste Bereiche zusammen. Ich bin sehr neugierig und liebe es, Dinge auszuprobieren. Vor allem das Grenzen testen liebe ich sehr. So war vom Kellnern über massieren bis zum technischen Zeichen und Architektur alles dabei. Studiert habe ich Diplom-Pädagogik, danach habe ich sehr viele Massageausbildungen gemacht, denn ohne Köper nutzen uns auch Geist und Gefühle gar nichts. Über einen Exkurs in die Architektur bin ich dann wieder zur Systemik und dem Coaching zurückgekehrt, online und offline.

Coach & Autorin Michelle Amecke

Coach & Autorin Michelle Amecke

Was genau bietest du an? Wobei hilfst du den Menschen, die zu dir kommen?

Mein Herzensanliegen ist es, zum Kern des Menschen zu kommen, die Ehrlichkeit sich selbst gegenüber. Das ist es, was für alle Bereiche im Leben die Basis ist. Wer bin ich? Was brauche ich? Eben authentisch leben – und lieben. Meine Unterstützung reicht tatsächlich von der Begleitung bei Krankheiten wie Krebs bis hin zur Unterstützung beim Sprung in die Selbständigkeit. Denn letztlich geht es immer um das Aufdecken von Blockaden, das Lösen von alten Mustern, Ängsten. Wir verwechseln häufig die Gefühle mit unserem Selbst. Auch in scheinbar ausweglosen Situationen sind häufig viel mehr Möglichkeiten, als wir glauben. Ich liebe es Ohnmachtsgefühle aufzulösen und den Klienten wieder seine Leichtigkeit spüren zu lassen.

Seit wann bist du als Coach tätig? Wie bist du zum Coaching gekommen?

In der Pädagogik arbeite ich schon seit 25 Jahren beratend und coache Menschen. Die Systemik habe ich schon im Studium vor fast 30 Jahren geliebt, die systemische Coachingausbildung kam dann 2015 dazu. Das Coaching ist immer eher zu mir gekommen – ich wollte mich sogar eine zeitlang nur noch mit Körperarbeit beschäftigen, doch sogar Massagekunden blieben einfach nach der Behandlung meist noch 1 Stunde zur Beratung. Es war fast unausweichlich.

Was ist deine Mission als Coach? Warum tust du, was du tust?

Wie ich oben schon sagte ist meine Mission das Authentische Leben. Für mich bedeutet dies sehr viel mehr als nur eine Phrase, für mich ist es eng verknüpft mit der ganzheitlichen Gesundheit. Die meisten Menschen haben so große Angst vor der Wahrheit, dass sie ständig unter Druck stehen. Druck erzeugt krankmachenden Stress und auf Dauer extreme Krankheiten wie Burnout, Depressionen, Krebs und so weiter.

Aber auch ein kranker Körper kann den Geist schwächen und die Gefühle in eine Abwärtsspirale bringen. Wie ich selbst vor vielen Jahren leiden zu viele Menschen darunter, dass sie nicht mehr wissen, was ihnen eigentlich gefällt oder was ihnen gut tut. Sie haben das Gefühl für sich, ihre Bedürfnisse und ihre Intuition verloren. Zuviel gefallen müssen, Erwartungen erfüllen, extrem belastbar sein müssen und so weiter erzeugen einen großen Leidensdruck. Ein ständiges Versteckspiel, Selbstverleugnung, bringt Dein Immunsystem zum Zusammenbruch.

Gerade bei Frauen, die wir doch eine besonders feine Intuition haben, beobachte ich häufig, dass überhaupt nicht mehr Warnsignale geachtet wird oder diese ignoriert werden. Typischerweise wird anderen Menschen meist eine höhere Kompetenz zugesprochen. Doch Jeder und Jede ist kompetent, sich gut aufzustellen und die eigenen nächsten Schritte zu spüren und zu wissen. Es ist mir absolut wichtig, dies wieder zu trainieren um die größtmögliche Autonomie und auch emotionale Autonomie wieder zu erlangen. Lass Dir nicht alles einreden! Entscheide selbst! Ich finde das besonders für uns Frauen wichtig.

Was ist das wichtigste Tool in der Arbeit mit deinen Klientinnen?

Ehrlichgesagt habe ich kein wichtigstes Tool – ich selbst bin hier wohl mein wichtigstes Tool, da ich sehr individuell schaue und keinen 5 Schritte Plan habe, den ich jedesmal anwende. Das würde dem Menschen vor mir nie gerecht werden. Ich arbeite mit Hypnose, EMDR, NLP, Quantenheilung, CQM, Reiki, .. also es gibt viele Tools :)

Du schreibst auch regelmäßig Bücher. Welche Themen deckst du dabei ab?

Alles rund um die Persönlichkeitsentwicklung und Sexualität. Das passt für mich insofern zusammen, dass Sexualität eine große Kraft hat und viel Energie freisetzen kann. Außerdem hat eine gesunde Sexualität viel mit der körperlichen Gesundheit zu tun, vor allem der Weiblichen. Mein erstes Buch über die Krebsvorsorge im Bereich Gebärmutter (Pap-Werte) hat viel mit diesen Themen zu tun.

Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Ich habe immer schon gern geschrieben, das liegt vielleicht daran, dass ich in der Buchhandlung meiner Omi groß geworden bin.

Bücher von Michelle Amecke

Bücher von Michelle Amecke

Faszinierend finde ich das Thema Neurographik, zu dem du regelmäßig Online-Workshops gibst. Kannst du uns kurz was zum Potenzial dieser Methode verraten? Was genau verbirgt sich dahinter und für welche Themen eignet sie sich?

Die Neurographik ist noch eine recht junge Technik, die aus Russland kommt. Sie ermöglicht es, unbewusste Muster und Prozesse auf das Papier zu bringen und neu zu gestalten. Im Altgewohnten fühlen wir uns häufig in Sackgassen; der natürliche Fluss auf dem Papier folgt Möglichkeiten und erschafft neue Wege, indem Grenzen überwunden werden, die unser herkömmliches Denken uns gesetzt hat. So kannst Du aus der Ohnmacht in das Schöpfertum kommen. Die Neurographik zeigt Dir Deine innenliegenden Lösungswege, die nur Du so gehen kannst. Es eignet sich eigentlich für alle Themen. Du zeichnest Deine Lösung, erschaffst neue Möglichkeiten und findest Klarheit, indem alte Denkmuster verlassen werden. Zudem hast Du am Ende eine wunderschöne Zeichnung in der Hand, die noch lange nachwirkt.

Ist dir der Sprung in die Selbstständigkeit schwer gefallen? Wie hast du den Übergang vom Angestelltsein in die Selbstständigkeit gestaltet?

Ich habe 2004 als Kleinstunternehmer mit wenigen Massagen angefangen, erst einmal nebenberuflich, habe dann tageweise mich in Praxen eingemietet und dann Jahre später 160 qm mit einer Geschäftspartnerin gemietet. Das war schon ein Kraftakt, große Fixkosten, sodass ich bald wieder mobil gearbeitet habe. Ich habe mich immer von Schritt zu Schritt gehangelt. Wichtig ist, immer den nächsten Schritt im Auge zu haben und sich nicht vom Großen Bild entmutigen zu lassen. Viele behaupten ja, der Sprung ins kalte Wasser sei richtig – ich fahre da eine andere Strategie. Vor allem alleinerziehend finde ich ein Gefühl der Sicherheit (je nach Persönlichkeit) ganz gut.

Hattest du Unterstützung (oder holst du dir regelmäßig) beim Businessaufbau? Warum ist das in deinen Augen wichtig?

Ja das mache ich regelmäßig. In der Offline-Welt weniger, aber in der Online-Welt, weil ich mich sonst total verzettele. Ich brauche da regelmäßig Hilfe, um nicht von der Vielfalt erschlagen zu werden.

Wie hast du dir nach der Gründung deinen Kundenstamm aufgebaut?

Ich habe Offline wahnsinnig viele Flyer verteilt, Werbung gemacht in Geschäften, mich auf allen Online-Portalen eingeschrieben, Werbung in Zeitungen gemacht. Ich hatte eine gute Website für meine Massage- und Coaching-Kunden, die nach 10 Jahren Bestand auch sehr gut lief. Vieles lief später durch Mundpropaganda. So ist es auch heute noch. Ein Netzwerk ist total wichtig für die Sichtbarkeit.

Welcher Marketingkanal funktioniert für dich am effektivsten, um neue Follower bzw. Interessentinnen zu gewinnen?

Früher dachte ich Facebook wäre DER Kanal; mittlerweile achte ich sehr auf einen gepflegten Blog den ich regelmäßig überarbeite, denn die Blogartikel bekommen doch größere Sichtbarkeit als man vielleicht glauben mag. Auch Pinterest ist eine gute Quelle, gerade um den Newsletter mit Abonennten zu füllen. Aktuell starte ich mal wieder mit Youtube.

Wie ist deine Marketingstrategie? Folgst du einem bestimmten Konzept, oder bedienst du diese Kanäle intuitiv?

Ich machte das immer noch intuitiv – ich würde gern mehr mit Plan machen, aber ich merke, dass mich dann immer etwas die Freude verlässt. Für Youtube allerdings werde ich das erste Mal eine echte Planung anvisieren. Wichtig ist für mich ein Buddy, damit ich mit wirklich committe.

Was sind deine 3 wichtigsten Tipps für Menschen, die sich gern selbstständig machen würden, aber noch hadern?

Den echten, ehrlichen Grund des Zögerns herausfinden. Wenn es lediglich ein Ding des Selbstwertgefühls ist, zuerst hier dran gehen und stärken. Wissen und ein guter Plan nehmen viel Angst. Auch wenn kein Freund von Plänen bin weiß ich doch, dass das viel Sicherheit gibt. Lass den Plan prüfen – denn vielleicht warnt das Zögern auch vor Blauäugigkeit. Und sich anzusehen, wie andere es machen – das gibt Inspiration und zeigt Dir: Das kann ich auch. So wie Du es mit dieser Reihe hier zeigst.

Gerade boomt ja der Bereich „Onlinebusiness“ und viele wagen den Schritt in die Selbstständigkeit. Doch nicht alle schaffen es, sich ein lukratives Business aufzubauen. Was sind deiner Meinung nach die häufigsten Fehler?

Das „zuviel“. Sich zu viel zumuten, auch zu viel an Informationen, zu viele Programme, die ständige Angst, etwas zu verpassen. Zuviel im Außen, statt in sich hineinzuhorchen. Und dann kommt immer der Punkt wo man denkt: Es geht nicht weiter. Da solltest Du Dich nicht ins Bockshorn jagen lassen. Zu früh aufgeben ist einer DER Gründe, viele glauben leider den Marketern die verkünden, dass alles super easy ist. Arbeit ist es nämlich auf jeden Fall.

Was machst du im Alltag, um gut für dich selbst zu sorgen bzw. einen Ausgleich zur Arbeit zu haben? Hast du da Tipps für uns?

Gutes Essen, kein Alkohol, keine Zigaretten, wenig Zucker, viel Natur und Sauerstoff. Schnell rutscht man non-stop-arbeiten ab, das passiert mir auch häufig, daher schreibe ich mir regelmäßig Zeiten für mich in den Kalender.

Was steht in diesem Jahr bei dir an, sind neue Projekte oder Angebote geplant?

Momentan ist bei mir die Liebe zum Detail und Nacharbeiten angesagt. Erst bin ich viel mit der Idee „better done than perfect“ losgelaufen. Ich muss sagen: So würde ich es nicht mehr machen. Das Aufarbeiten kostet Zeit – und ich möchte es doch lieber ein bisschen perfect jetzt. Daher überarbeite ich grade Bücher und Kurse, schreibe natürlich weiter. Doch ein Projekt gibt es: Es wird bald von mir ein Buch zum Thema „Coaching“ geben – mehr will ich noch nicht verraten :)

Das klingt spannend – halt mich auf jeden Fall auf dem Laufenden! Vielen Dank, liebe Michelle und viel Erfolg weiterhin mit deinem Herzensbusiness.

Erfolgreiches Onlinebusiness mit passivem Einkommen aufbauen

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