Onlinebusiness als Coach mit Leichtigkeit und Freude – Interview mit Julia Lakaemper

von Julia
Onlinebusiness als Coach mit Leichtigkeit und Freude - Interview mit Julia Lakaemper

Im Interview spreche ich mit Julia Lakaemper, die als Mindset-Coach in Berlin arbeitet. Wir plaudern über die spannende Entstehungsgeschichte ihres Herzensbusiness, wie wichtig Netzwerken und Weiterbildung sind und dass es ganz natürlich ist, dass dein Business sich stetig verändert. Viel Spaß beim Anhören!

Im Video lernst du:

  • Wie Julia ihr erfolgreiches Onlinebusiness aufgebaut hat
  • Wie sie das Netzwerken für sich entdeckt hat und welche Vorteile ihr das bringt
  • Warum es so wichtig ist, einfach anzufangen und nicht ewig zu grübeln
  • Wie Julia ihre ersten Kunden gewonnen hat
  • Wie sich ihr Business im Laufe der Jahre verändert hat
  • und noch vieles vieles mehr!

Julias Webseite: https://julia-lakaemper.com

Hallo Julia, schön dass du heute hier zu Gast bist! Erzähl doch bitte kurz was über dich: Wer bist du und was genau machst du?

Julia: Mein Name ist Julia Lakaemper, ich arbeite überwiegend aus Berlin aber hab momentan immer mehr Reiselust. Da ich ja ein Laptop-Business habe, nehme ich dann einfach meinen Computer mit und war viel in Portugal und Spanien dieses Jahr. Ich helfe Selbstständigen dabei, ein erfolgreiches Online-Business aufzubauen durch Mindset-Arbeit. Also nicht die Strategie, sondern dass sie in ihre finanzielle Kraft kommen und sich einen Arbeitsalltag schaffen, der erfüllend ist. Es muss jetzt nicht jeden Tag der megageilste Tag der Welt sein, aber dass du denkst: „Ja, dafür bin ich hier, das will ich machen! Ich bin bereit mich den Herausforderungen zu stellen und es lohnt sich auch.“ Also dass eben auch finanziell am Ende was bei rauskommt. Ich fokussiere mich auf das Thema Mindset und teile das Wissen das ich habe – also auch alles was ich beim Aufbau meines Onlinebusiness gelernt habe.

Wie bist du denn zu deinem Thema gekommen?

Julia: Indem ich einfach angefangen habe, irgendwas zu machen (lacht). Ich habe 12 Jahre PR gemacht und da bin ich quasi so reingeschlendert. Ich hab jetzt keinen geraden Lebensweg, den ich am Reißbrett entworfen und dann rigoros abgearbeitet hab. Ich war knapp drei Jahre auf Rucksackreisen, um ein paar Träume abzuhaken und auch mich selber viel besser kennenzulernen. Da bin ich mit Meditation, speziell Vipassana-Meditation, sehr stark in Kontakt gekommen. Diese Achtsamkeit, die daraus entstanden ist, ist die totale Basis für mein Business und mein Leben. Letztlich habe ich durch einen anderen Kontext erstmal verstanden: Was ist überhaupt Mindset und welche Kraft haben unsere Gedanken? Ich hab auf der Reise eine Technik gelernt, die mir beigebracht hat, das zu verändern und diese Verbindung mal zu kappen. Zu sagen: „Ich muss nicht immer sofort reagieren, wenn irgendjemand was macht, das mir nicht gefällt.“ Ich dachte das wäre einfach so mein Privatvergnügen, aber ich merke jetzt wie viel Einfluss das auch in meiner Arbeit hat – diese grundsätzliche Lebensphilosophie, die dahinter steckt. Dann kam ich wieder und hatte ja eh 12 Jahre schon beratende Berufe gehabt – und dachte so: Beratung, Coaching, Mentoring – das gefällt mir total gut! Dann habe ich in unterschiedliche Bereiche reingeschnuppert. Erst war es Gesundheit und Ernährung, dann berufliche Neuorientierung und mir wurde ziemlich schnell langweilig bei den Themen. Ich hab da gemerkt: Das ist nicht so richtig meins. Durch unterschiedlichste Prozesse und Ausprobieren, auch die Arbeit mit den Kunden und meine eigene Erfahrung – weil ich immer ein Online-Business haben und flexibel sein wollte (ich wollte Reisen können) – bin ich letztlich dazu gekommen, mich als Mindset-Coach zu bezeichnen und den Fokus darauf zu legen, wie du durch deine Gedanken deine Gefühle und Handlungen verändern kannst. Dass du deine Blockaden auflösen kannst. Weil ich da gemerkt hab: Das ist der größte Knackpunkt. Klar brauchst du Strategien, eine Idee, du brauchst Unterstützung wie du deine Positionierung findest – aber das ist alles relativ leicht gemacht, wenn du erstmal diesen Knoten im Kopf gelöst hast. Darauf habe ich mich spezialisiert: Menschen da hin zu führen, sich selbst nicht mehr im Weg zu stehen. Die eigenen Wege gehen zu können und ihr Potenzial zu entfalten.

Ich glaube wirklich daran, dass ich immer eine Lösung finden werde – egal wie die aussieht. Selbst wenn die so aussieht, dass ich aus irgendwelchen Gründen pleite gehe, weiß ich, dass ich das alles nochmal von vorn wieder aufbauen kann.

Wow, das klingt total spannend! Du hast ja am Anfang eigentlich nur 1:1 Coaching angeboten und mittlerweile hat sich das ein bisschen verändert. Was bietest du jetzt momentan an?

Julia: Momentan biete ich Money Mindset Gruppencoachings an. Das ist ein 3-Monats-Programm das ich dieses Jahr drei Mal launche. Die zweite Runde läuft gerade. Das ist total schön. Da geht es halt wirklich um die Money Mindset Basics, wenn du mit deiner finanziellen Situation nicht zufrieden bist. Das heißt nicht, dass du kein oder wenig Geld hast, sondern einfach mehr haben willst und weißt: In dir steckt ein Potenzial. Da ist eine Kapazität, um noch mehr zu erreichen. Da gehen wir drauf ein und durchbrechen ganz viele Geldblockaden. Ich beschreibe das alles nochmal, wie es überhaupt funktioniert. Es gibt die unterschiedlichsten Techniken und Übungen, die du dann auch nach dem Coaching für dich nutzen kannst – so dass du dann auch eigenständig an deinen Blockaden arbeiten kannst. Das ist total schön und ich bin total baff was das für Ergebnisse bringt. Letzte Woche hatte ich einen Call: Da war ein Teilnehmer, der den Glaubenssatz hatte, dass Geld Unfrieden stiftet – weil es in der Familie oft Streit wegen Geld gegeben hatte. Den Glaubenssatz hat er aufgelöst, steigt jetzt gerade aus seinem Job aus, um sich selbstständig zu machen und er meinte dann: „Naja, dann kann ich ja eigentlich meinen Arbeitgeber noch nach einer Abfindung fragen.“ Er hat dann einen Anruf gemacht und kriegt jetzt 7000 Euro Abfindung! Allein sowas – und das ist jetzt nur ein Beispiel – wo ich denke: „What?! Also so schnell kann es gehen!“ Das ist mega mega cool. Das macht total viel Spaß.

Hast du den Eindruck, dass es bessere Ergebnisse bringt, weil es eine Gruppe ist? Dass die Teilnehmer sich auch gegenseitig befruchten?

Mindset-Coach Julia Lakaemper

Mindset-Coach Julia Lakaemper

Julia: Ja, total! Ich würd nicht sagen, dass es bessere Ergebnisse sind – es sind andere Ergebnisse. Die Gruppe hat eine ganz andere Qualität. Ich finde für mich und alle Beteiligten ist es noch so viel schöner. Du fühlst dich nicht so allein gelassen, sondern du hast den Austausch und du lernst total viel durch die Anderen. Auch dieses Gefühl der Gruppenwärme, die dann entsteht – also „Wir gehen jetzt gemeinsam diesen Weg“ – das ist total schön und spannend. Das befruchtet sich total. Was ich allerdings auch mache sind Einzelsessions mit mir. Du hast dann zwei Einzelsessions, die du noch wahrnehmen kannst und die bringen dann nochmal eine andere Tiefe, wo du dann vielleicht nochmal ein Thema rausholst, was du in der Gruppe nicht besprechen möchtest oder wo ich eben viel individueller mit den Kunden arbeiten kann. Die Kombination bringt das perfekte Ergebnis.

Bietest du jetzt gar kein 1:1 Coaching mehr an?

Julia: Man kann mich auch noch für Einzelgespräche buchen. Das mache ich jetzt weniger, weil es auch preislich für viele dann nicht mehr so interessant ist oder teilweise zu intensiv ist. Obwohl das Gruppencoaching auch sehr intensiv ist. Ich merke halt, dass je nachdem mit welcher Fragestellung du kommst bzw. in welcher Lebensphase du gerade bist, ist entweder das eine oder das andere sinnvoller. Ich tendiere aber immer mehr zu den Gruppencoachings. Das Folgeprogramm ist dann meine Mastermind, die ich jetzt gelauncht habe, wo es dann viel mehr um Verbindlichkeit und Produktivität geht. Und auch im Mindset immer wieder den Fokus auf das wo du hinwillst zu setzen und Ziele zu erreichen. Das ist dann auch ein längerfristiges Programm, wo wir dann sechs Monate zusammenarbeiten und das will ich ausarbeiten zum Jahresprogramm. Dass wir dann in der Gruppe gemeinsam die finanzielle Fülle und die innere Erfüllung erarbeiten.

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Ich finde es spannend zu sehen, dass so viel in Bewegung ist bei dir. Dass du auch offen dafür bist, das ganze Business nochmal zu ändern und deine Angebote anzupassen. Wie kam es dazu, dass sich in so kurzer Zeit so viel bei dir geändert hat?

Julia: Das war so eine Mischung. Ich hab halt geschaut, wer die besten Ergebnisse hat. Dann auch: Wie möchte ich gern arbeiten. Es war früher zum Beispiel so, dass ich meinen Kunden erlaubt habe, sich die Termine selbst auszusuchen und ich hab gemerkt: Das ist totaler Quatsch. Wenn jemand wirklich an einem Punkt hängt, wo er nicht mehr weiter kommt, ist es nicht unbedingt die erste Wahl ein Coaching zu machen. Weil das dann auch so ein Zurückschrecken ist wie „Oh, ich hab wieder nicht das gemacht, was ich machen wollte.“ Also dass es auch eine Hemmschwelle ist. Und die wöchentliche Zusammenarbeit – das habe ich auch durch Coachings gemerkt, die ich selbst in Anspruch genommen habe – habe ich bemerkt: „Krass, was das bewirkt hat in drei Monaten.“ Das war so intensiv dass ich dachte: „Wow, sowas will ich auch anbieten.“ Ich kombiniere es, weil es mir auch besonders großen Spaß macht und auch viel bringt gerne mit Workshops. Also dass wir insgesamt 12 Wochen arbeiten im Mindset-Coaching, aber eine Einheit ist dann halt ein halber Tag oder sechs Stunden intensives 1:1 Arbeiten. Da ist meine Erfahrung auch, dass diese 4-6 Stunden mehr bringen als 4 – 6 Einzelsessions. Weil da eine ganz andere Dynamik entsteht. Das können wir auch online machen – aber persönlich ist es auch nochmal besonders schön, wenn man sich kennenlernt und wir dann hier in Berlin arbeiten. Das war einfach eine Erfahrung, die ich gemacht habe und natürlich ganz viele Erfahrungen, die ich mit meinen Kunden gemacht habe – um dann das beste Paket zu schnüren.

Dieses „busy sein“, das kenne ich aus dem Agenturalltag noch – das musste ich mir wirklich abtrainieren. Und ich habe auch gemerkt, wie wichtig der Feierabend ist. Denn das befeuert nochmal richtig die Kreativität.

Wie sieht denn ein typischer Arbeitstag bei dir aus? Wieviele Stunden arbeitest du?

Julia: Das ist unterschiedlich. Ich bin inzwischen an einen Punkt gekommen, wo ich eher Schwerpunktthemen habe. Früher habe ich an jedem Wochentag gecoacht, teilweise auch Samstag. Es gibt jetzt einen Schwerpunkttag an dem ich coache. Dann gibt es einen Tag wo ich an meiner Strategie arbeite, einen Tag fürs Marketing und einen Tag für Adninistratives. Ich hab keine festen Arbeitszeiten. Ich stehe relativ früh auf, dann meditiere ich, mach Yoga und meine Morgenroutine oder gehe zum Sport. Dann geh ich erstmal raus in ein Café und mach Journaling, um in die Gänge zu kommen und meinen Kopf zu entleeren, also alles zu Papier zu bringen was in meinem Kopf rumschwirrt (das ist meist ziemlich viel). Dann gehe ich nochmal über meine Planung und schaue: Macht das heute immer noch Sinn? Und dann lege ich los. In der Regel sitze ich spätestens um 9 am Rechner oder hab meine ersten Calls. In der Mittagspause gehe ich auch meistens nochmal raus, treffe mich auch gern mit Menschen. Das hab ich auch gemerkt: Ich arbeite viel online und es ist total wichtig für mich, dass ich dann auch nochmal Kontakte habe. Nicht nur Freunde treffe, sondern auch beruflich jemanden zum Lunch treffe oder nachmittags nochmal auf einen Kaffee oder abends nochmal rausgehe. Ich würd sagen, dass ich so 6 Stunden arbeite. Früher habe ich super viel und super lange gearbeitet. Inzwischen habe ich auch Unterstützung durch ein Team und hab auch gar keine Lust mehr, so lange zu arbeiten. Weil ich glaube, es ist viel wichtiger, nicht dauernd beschäftigt zu sein. Dieses „busy sein“, das kenne ich aus dem Agenturalltag noch – das musste ich mir wirklich abtrainieren. Und ich habe auch gemerkt, wie wichtig der Feierabend ist. Dass ich mir wirklich eine Auszeit gönne, eine Abendroutine gönne, komplett abschalte. Denn das befeuert nochmal richtig die Kreativität. Da habe ich gelernt, wie viel zielführender das ist, als die ganze Zeit immer Durchzuklotzen.

Wie lernst du denn Kolleginnen kennen? Gehst du auf Events oder schreibst du sie einfach an?

Julia: Also ich werde tatsächlich öfter angeschrieben. Ich hab noch nie jemanden angeschrieben, sollte ich vielleicht auch mal machen (lacht). Ich wurde eben schon oft angeschrieben, auch von Leuten denen ich bereits gefolgt bin auf Social Media. Da sind total schöne Kontakte entstanden. Wenn das dann passt, sitzt man dann auch so wie zwei Freundinnen als würde man sich schon ewig kennen. Ich hab auch eine Bloggerin aus Hamburg mit der ich mich öfter treffe oder wir telefonieren dann. Ich bin auch Mentorin in einem Mentoring-Netzwerk – da lerne ich natürlich auch neue Leute kennen, die dort als Mentoren oder Mentees unterwegs sind. Dann bin ich noch in einem Frauennetzwerk wo ich auch ganz ganz tolle Kollegen kennenlerne. Und es haben sich auch einige meiner Freunde zur Selbstständigkeit entwickelt. Außerdem fahre ich auf organsierte Workations, da war ich jetzt gerade in Portugal. Das war jetzt auch nochmal total spannend, so eine Woche intensiv zu verbringen, zusammen zu wohnen und sich auszutauschen, Wissen zu teilen. Das ist ein Format, das ich definitiv auch anbieten will, um diese Austauschmöglichkeiten zu haben aber auch als Teilnehmerin nutzen will. Jetzt bin ich an einem Punkt wo ich denke: Da müssen jetzt auch mal ein paar Männer dabei sein. Ich kenne wahnsinnig tolle Frauen und die Männer scheinen einfach einen anderen Weg zu gehen. Da bin ich mal gespannt, wer da jetzt noch alles so mit reinkommt. Ich habe einen Freund, mit dem ich auch zusammenarbeite, der ist in einer Designagentur. Das würde ich gern noch erweitern, dass mein Netzwerk noch durch ein paar Männer bereichert wird – weil die ja schon nochmal anders ticken, anders denken und eine ganz andere Qualität und Perspektive mit reinbringen.

Was hat sich dadurch geändert, dass du jetzt mehr raus gehst und mehr im Kontakt mit Anderen bist?

Julia: Es ist viel leichter. Ich hole mir viel schneller Hilfe. Ich habe auch dauerhaft Unterstützung durch meine Coaches, Mentoren und die Mastermind, in der ich bin. Das hilft mir, immer einen Anlaufpunkt zu haben. Gesprächspartner zu haben, wenn ich gerade keine Klarheit finde, mich etwas total herausfordert oder auch um Erfolge zu teilen. Das ist auch ganz wichtig! Früher war ich eine richtige Einzelkämpferin. Ich hab auch von mir erwartet, dass ich es alleine schaffe. Was ja total bescheuert ist. Das macht es total schwer. Und dann noch die ganze Zeit keine wirkliche Verbundenheit zu haben, weil ich megaviel online gemacht habe. Obwohl ich es ja gewöhnt war, offline zu arbeiten, im Büro zu sein, ein Team um mich zu haben. Das war echt eine Herausforderung. Dann hab ich erstmal verstehen müssen, dass Netzwerken auch anders geht. Denn ich kannte das aus der PR und fand es total uninteressant. Diese Netzwerktreffen – furchtbar! Sowas wollte ich überhaupt nicht machen. Bis ich dann die Menschen getroffen habe, die auch ähnlich ticken, die auch große Visionen haben und viel erreichen wollen – eine Mission und Vision haben. Da musste ich mich aber aktiv auf den Weg machen und die erstmal finden. Ich bin auf Events und MeetUps gegangen und jetzt habe ich echt ein tolles Netzwerk um mich herum.

Es braucht einfach Menschen, die dich verstehen, die dein Business und deine Vision verstehen. Die dir helfen, noch mehr an dich zu glauben und deine eigene Vision zu leben.

Viele schreckt ja dieser Netzwerk-Gedanke total ab. Dabei brauchst du ja gar nicht so ein Riesen-Netzwerk. Du musst dich nicht mit 50 Leuten austauschen, sondern vielleicht reichen zwei oder drei. Wenn du eine innige Verbindung mit denen hast, ist das auch schon „Netzwerken“. Viele stellen sich das im Kopf so kompliziert vor.

Julia: Ich hab auch ein eigenes MeetUp gegründet, weil meine Kunden das auch immer wieder eingefordert haben. Das ist auch total schön. Ich will ja auch, dass sie sich vernetzen. Ich will gar nicht, dass sie alle an mir kleben und meine Unterstützung brauchen – sondern dass sie sich untereinander unterstützen und Aufträge geben. Denn genau das ist meine Mission – dieses Female Empowerment: „Ihr könnt soviel mehr als ihr macht. Also los gehts!“. Der Austausch mit den richtigen Menschen ist so wichtig. Ich hab ganz viel mit Freunden gesprochen, die angestellt waren, oder Familie – da ist es ja noch schlimmer (lacht) – die einfach überhaupt nicht verstehen, was du da machst und dadurch wirst du in eine komplett andere Richtung gezogen. Es braucht einfach Menschen, die dich verstehen, die dein Business und deine Vision verstehen. Die dir helfen, noch mehr an dich zu glauben und deine eigene Vision zu leben.

Total schön! Ich erkenne jetzt auch immer mehr, wie gut es allen Seiten tut, sich zu vernetzen und zusammenzuarbeiten. Als du damals angefangen hast: Wie hast du denn da deine ersten Kunden bekommen? Wie bist du mit deinem Business gestartet?

Julia: Im Rückblick muss ich sagen: Es war ein kleines Wunder, dass das alles so gut geklappt hat. Ich war total überzeugt davon, dass das funktioniert. Ich hab einfach Word-of-mouth gemacht, also habe einfach gesagt: „So liebe Leute, ich bin jetzt Coach. Wer braucht Unterstützung?“ Dann hab ich einfach mal ein paar kostenlose Probe-Coachings angeboten und dann haben es immer mehr Leute weitergetragen. Ich hab ganz lange über Empfehlungen Kunden bekommen. Auch über meine Aus- und Weiterbildungen habe ich total viele Leute kennengelernt. Nebenbei habe ich noch freiberuflich gearbeitet und dort auch meine Auftraggeberinnen kennengelernt. Durch sie wurde mein Netzwerk auch nochmal total erweitert und ich habe neue Kunden bekommen. Das hat sich organisch entwickelt. Unterwegs habe ich dann mehr und mehr gelernt über Content-Marketing, hab gebloggt, einen Newsletter geschrieben, Social Media integriert. So habe ich nach und nach meine Follower aufgebaut. Der Newsletter ist immer noch das wichtigste Tool für mein Business.

Du hast gerade einen sehr spannenden Satz gesagt: Du warst total überzeugt davon, dass es funktioniert. Ich glaube das ist schon der Schlüssel. Dass DU die Klarheit hast. Denn wenn man selbst Zweifel hat ist das wie eine Blockade. Man muss einfach an sich glauben und an das Gute, das man in die Welt bringen will.

Julia: Es gab natürlich auch Momente des Zweifelns und Herausforderungen, wo es nicht so lief wie ich mir das vorgestellt hab. Aber ich glaube wirklich daran, dass ich immer eine Lösung finden werde – egal wie die aussieht. Selbst wenn die so aussieht, dass ich aus irgendwelchen Gründen pleite gehe, weiß ich, dass ich das alles nochmal von vorn wieder aufbauen kann. Das hat sich natürlich auch unterwegs entwickelt. Aber ich habe immer an das Produkt „Coaching“ geglaubt, weil ich genau weiß, was das bewirken kann. Ich hab auch mir zugetraut, dass ich ein guter Coach werden kann. Klar war ich am Anfang noch kein guter Coach und bin es vielleicht immer noch nicht – es gibt ja immer noch ganz viel zu lernen – aber das, was ich an Ergebnissen erzielen kann für meine Kunden, ist schon wahnsinnig viel. Und ich sehe immer ein Riesenpotenzial, wo es noch hingehen kann mit meinem Unternehmen und auch mir selber und meiner Aus- und Weiterbildung. Ich lerne permanent dazu und das gebe ich mit ganz viel Vergnügen auch an meine Kunden weiter.

Du machst ja auch den Mindful Mindset Monday. Was genau ist das genau?

Julia: Das ist ein wöchentliches Facebook Live-Video, wo ich in den Austausch gehe mit meiner Community und immer wieder unterschiedliche Mindset-Themen beleuchte. Es geht viel um Money Mindset, teilweise um spirituelle Themen, Achtsamkeit, Manifestieren, allgemeine Mindset-Themen wie Dranbleiben, Prokrastinieren, Strukturieren. Es soll ein motivierender Start in die Woche sein. Der Mindful Mindset Monday findet immer montags um 9 Uhr in meiner Facebook-Gruppe statt.

Liebe Julia, vielen herzlichen Dank für dieses wahnsinnig inspirierende Interview!

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