Fokus – Mehr Struktur und Konzentration im Home-Office

von Julia
Fokus – Mehr Struktur und Konzentration im Home-Office

Wir kennen es alle – eine Push-Benachrichtigung auf dem Handy, ein Vibrieren der Smartwatch, das Klingeln der Haustür oder das Piepen der Waschmaschine – all das sind Ablenkungen, die uns im Arbeitsalltag vor Herausforderungen stellen. Ganz besonders schwer ist es, diese Ablenkungen im Home-Office zu eliminieren. Da sehr viele Onlineunternehmer*innen von zu Hause arbeiten, möchte ich dir daher einige Tipps mit auf den Weg geben, wie du fokussierter und konzentrierter durch deinen Arbeitsalltag kommst.

Home-Office – Fluch oder Segen?

In den letzten zwei Jahren ist das Arbeiten im Home-Office bei immer mehr Menschen zum Thema geworden. Einige lieben es, einige hassen es. Die meisten Menschen, die lieber in einem Büro arbeiten, begründen das mit Ablenkungen, die vor allem zu Hause, in den eigenen vier Wänden, lauern. Vor allem die Anwesenheit weiterer Familienmitglieder sowie fehlender Platz zum Arbeiten sind die Hauptgründe, die das Arbeiten von zu Hause aus zur Herausforderung machen.

Das Arbeiten im Home-Office bringt aber auch viele Vorteile mit sich. Die Zeit, die man sonst in überfüllten Straßen- oder Autobahnen verbringt, kann bereits zum Arbeiten oder für ein ausgewogenes Frühstück genutzt werden. Außerdem können die Arbeitszeiten flexibel gestaltet werden, je nachdem, ob du am besten früh am Morgen, mittags oder abends arbeitest. Die Mittagspause kannst du entspannt auf dem Balkon, im Garten oder im Park verbringen und du hast die Möglichkeit auch tagsüber ein paar Termine zu erledigen. Doch genau hier liegt auch die Herausforderung: Die Schere zwischen der Flexibilität und freien Zeiteinteilung zur Konzentration und Erledigung der Aufgaben im Business zu bewältigen.

5 Tipps für mehr Fokus

1. Definiere Arbeitszeiten

Das klingt im ersten Moment vielleicht etwas seltsam, wo wir Onlineunternehmer*innen doch immer davon schwärmen, wie flexibel wir unseren Alltag gestalten können. Doch den meisten Menschen fällt es schwer, gänzlich ohne Struktur in den Tag zu starten. Mein Tipp ist daher: Definieren für dich grobe Arbeitszeiten und Pausen! Häufig sitzen wir nämlich auch 8 Stunden am Stück am Laptop, ohne eine Pause zu machen. Das ist nicht nur schlecht für unsere Konzentrationsfähigkeit, sondern schadet auch unserer Gesundheit.

Deine Arbeitszeiten könnten beispielsweise so aussehen:

  • 8:00 – 9:30 Uhr Arbeit
  • Kurze Pause
  • 10:00 – 12:00 Uhr Arbeit
  • Mittagspause
  • 13:00 – 15:00 Uhr Arbeit
  • Kurze Pause
  • 15:30 – 17:00 Uhr Arbeit

Natürlich kannst, darfst und sollst du dir eine gewisse Flexibilität erlauben und an manchen Tagen auch ganz andere Zeiten zum Arbeiten nutzen. Diese Struktur dient eher dazu, dass du nicht vergisst, Feierabend zu machen und dir Pausen zu nehmen. Denn nach einer Pause an der frischen Luft sind wir nachweislich viel konzentrierter.

2. Plane deine Tage, Wochen und Monate vor

Planung ist alles! Das trifft vor allem auf ein Onlinebusiness zu, indem du viele verschiedene Aufgaben zu bewältigen hast. Überlege dir daher eine Struktur, mit der du deine Tage, Wochen und Monate vorplanst. Dies kann in einem Online-Projektmanagementtool sein, in Listen oder klassisch in einem Jahreskalender aus Papier.

Setze dich am Ende eines Jahres hin und definiere deine großen Aufgaben für das kommende Jahr. Genauso machst du es auch für die einzelnen Monate und Tage.

Plane deinen Arbeitstag mindestens am Abend zuvor, damit du am Morgen, wenn du fit und konzentriert bist, direkt losstarten kannst und nicht erst überlegen musst, mit welcher Aufgabe du startest.

3. Eliminiere Ablenkungen

Ich weiß, das klingt viel leichter als getan. Jedoch ist es möglich, die Ablenkungen auf ein Minimum zu reduzieren. Falls du ein eigenes Büro hast, ist das toll! Dann sorge dafür, dass in diesem Büro nur Dinge Platz finden, die Teil deiner Arbeit sind. Du kannst sogar dein Handy in einem anderen Raum lassen, während du fokussiert an einer Aufgabe sitzt. Solltest du kein eigenes Büro zu Hause haben, habe ich dennoch einige Tipps für dich, um Ablenkungen zu reduzieren:

  • Halte den Platz/den Raum, an dem du arbeitest, ordentlich – Unordnung lenkt uns in der Regel ab und kann uns dazu verleiten den Haushalt als Ausrede zum Arbeiten zu nutzen
  • Schalte am Handy den Flugmodus ein, zieh den Stecker des Festnetztelefons und der Klingel und sorge dafür, nicht aus deinem Fokus gerissen zu werden
  • Besorge dir Noise-Cancelling-Kopfhörer, falls du gut mit Musik arbeiten kannst
  • Stelle dir ausreichend Wasser und gesunde Snacks bereit, damit du nicht ständig in die Küche gehen musst

4. Schaffe dir eine angenehme Arbeitsumgebung

Ob eigenes Büro oder improvisierter Arbeitsplatz im Wohnzimmer – in jedem Fall solltest du dir eine angenehme Arbeitsumgebung schaffen, in der es dir an nichts fehlt. Ob ein zweiter Bildschirm, eine tolle Tastatur oder eine professionelle Kamera für Zoom-Meetings – besorge die dir Technik, die du brauchst, um gut arbeiten zu können. Lege dir auch Zettel und Stift für spontane Ideen bereit.

Sorge außerdem dafür, dass dein Arbeitsplatz gut ausgeleuchtet ist. Im besten Fall hast du ausreichend Tageslicht, dass durch die Fenster eintritt. Anderenfalls kannst du zum Beispiel mit Tageslichtlampen arbeiten.

Lüfte den Raum, in dem du arbeitest, regelmäßig. Am besten vor Arbeitsbeginn und in jeder Pause.

5. Teste verschiedene Techniken aus

Vermutlich hast du schon einmal etwas von der „Pomodoro“-Technik gehört? Diese Konzentrationstechnik sieht vor, dass die Arbeit in 25-minütige Zeitabschnitte aufgeteilt werden. Im Anschluss an die 25 Minuten wird eine 5-minütige Pause eingelegt. Darüber hinaus gibt es viele andere Konzentrationstechniken. Probiere aus, welche für dich gut funktioniert und überprüfe, wie sich dein Fokus und deine Konzentrationsfähigkeit verändern.

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