Wie du das richtige Thema für deinen Onlinekurs bzw. dein Online-Coachingprogramm findest

von Julia
Wie du das richtige Thema für deinen Onlinekurs bzw. dein Online-Coachingprogramm findest

Du bist Coach, Trainerin, Beraterin oder kreative Freiberuflerin und möchtest einen eigenen Onlinekurs oder ein Online-Coachingprogramm herausbringen. Doch was wäre das perfekte Thema dafür? Wie kannst du rausbekommen, welche Themen zu dir und deiner Zielgruppe passen und wirklich lukrativ sind? In diesem Beitrag befassen wir uns damit, ein geeignetes Thema zu definieren und dieses anschließend zu verfeinern.

Dieser Beitrag ist ein Auszug aus meinen Onlinekursen „Entwickle dein eigenes Online-Coachingprogramm“ und „Passives Einkommen mit Onlinekursen“. Dort findest du insgesamt acht Module voller Anleitungen, Tipps & Tricks zum Erstellen deines eigenen Coachingprogramms.

Schritt 1: Wie kannst du deinen KlientInnen helfen?

Schreibe hier eine Liste von Lösungen hin, die du deinen KundInnen bietest bzw. in der Vergangenheit bereits geboten hast. Finde heraus, was die Probleme und Bedürfnisse deiner Zielgruppe sind. Wobei hast du ihnen geholfen? Nach welchen Informationen suchen sie? Was konnten sie durch deine Hilfe tun? Das kann natürlich auch das Erklären und Begleiten eines bestimmten Ablaufs sein, z.B. „Schreib dein eigenes Buch“ – welcher dann Schritt für Schritt durchgegangen und von dir begleitet wird.

Erstelle zunächst eine Themenliste mit allen Ideen, die dir in den Sinn kommen. Das können 5 sein aber auch 20. Im besten Falle hast du hier gleich mögliche Themen für weitere Programme, Kurse oder Bücher.

Notiere ebenfalls zudem die so genannten Schmerzpunkte bzw drängenden Bedürfnisse deiner KlientInnen. Mit welchem Anliegen kommen sie zu dir? Wobei kommen sie allein nicht weiter? Wo stehen sie und wo würden sie gern hin? Welche Fragen werden dir immer wieder gestellt? Aus diesen Schmerzpunkten kannst du weitere Lösungen ableiten.

Suche dir dann für dein erstes Coachingprogramm ein Thema aus, dass dir am meisten zusagt und am lukrativsten erscheint. Im Verlauf der Themenfindung kannst du dies auch nochmal anpassen, wenn du z.B. bei der Marktanalyse feststellst, dass es dazu schon Kurse gibt.

Schritt 2: Willst du dein Thema noch weiter eingrenzen (Nische)?

Optional kannst du dein gewähltes Thema nun noch weiter verfeinern und zum Beispiel eine kleinere Zielgruppe ansprechen. Zum Beispiel:

  • Schreibe dein eigenes Buch! (Zielgruppe: alle, die sich fürs Schreiben interessieren)
  • Schreibe dein eigenes Kochbuch! (Zielgruppe: Foodblogger, Hobbyköche)
  • Schreibe dein eigenes Vegan-Kochbuch! (Zielgruppe: Vegane Foodblogger & Hobbyköche)

Challenge Dein digitales ErfolgsproduktBeim Eingrenzen des Themas auf eine bestimmte Nische gibt es oft ein Missverständnis. Viele glauben, mit einer großen Zielgruppe würde man auch viel mehr Menschen erreichen und demnach auch deutlich mehr Umsatz zu machen. Doch das Gegenteil ist oft der Fall. Angebote „für alle“ gibt es bereits zuhauf. Es fällt schwer, mit deinem Produkt aus der Masse herauszustechen. Und wie willst du deine Kunden gezielt ansprechen, wenn es sich um so gut wie alle Menschen handelt?

Um beim obigen Beispiel zu bleiben: Beim dritten Thema könntest du ganz gezielt vegane Foodblogger ansprechen und all deine Texte, sowie deinen Kurs genau auf ihre Bedürfnisse zuschneiden. Auch wird es ein solches Programm vermutlich noch nicht geben, du wärst also die erste damit!

Außerdem bietet dir eine solche Fokussierung auf eine Nische auch die Möglichkeit, dich genau zu diesem Thema zu spezialisieren und als Expertin aufzutreten. Dies stärkt deine gesamte Positionierung und Marke und sorgt für einen sehr hohen Wiedererkennungswert.

Überleg dir also in diesem Schritt, ob du dein Thema noch weiter eingrenzen möchtest. Auch hier kannst du dir wieder mehrere Ideen notieren und später für eine Variante entscheiden.

Meine Nische: …………………………………

Schritt 3: Welche konkrete Lösung bietest du deinen KlientInnen durch dein Coachingprogramm?

Im ersten Schritt hast du dich für ein Thema entschieden. Formuliere nun nochmal drei Sätzen, welches konkrete Ergebnis du für deine KundInnen anbietest. Welches Problem können sie durch das Absolvieren deines Coachingprogrammes lösen?

Mithilfe meines Coachingprogrammes können meine KundInnen ………………………

Nach Absolvieren des Programmes fühlen sich meine KundInnen ………………………

Durch das Programm konnten meine KundInnen folgende Hindernisse überwinden …………………..

Schritt 4: Welche Kurse zu diesem Thema gibt es bereits?

Nimm dir 30 – 60 Minuten Zeit und stöbere im Internet nach Kursen oder Programmen zu deinem gewählten Thema. Wenn du gar keine findest, schaue ob es zumindest Bücher bzw. Blogs dazu gibt. Analysiere dann die vorhandenen Angebote:

  • Welches Thema behandeln sie genau?
  • Kann ich mich durch das Eingrenzen auf eine Nische von den bestehenden Angeboten abheben?
  • Was kann ich in meinem Kurs besser umsetzen als meine Mitbewerber? (z.b. Struktur, Inhalte, Schreibstil, Layout, persönlicher Support, …)
  • Sind diese Kurse wirklich kundenorientiert und lösen ein Problem?
  • Was für ein Angebot fehlt noch am Markt?

Schritt 5: Arbeitstitel festlegen

In diesem Schritt geben wir deiner Motivationen nochmal einen richtigen Schub. Formuliere einen vorläufigen Arbeitstitel für dein Programm!

Das muss keinesfalls der finale Titel sein, aber ein Name, mit dem du jetzt gut arbeiten kannst. Er holft dir, den roten Faden nicht zu verlieren und das Endergebnis zu visualisieren. Du kannst du viel besser vorstellen, woran du da gerade arbeitest und wo du soviel Arbeit hineinsteckst.

Dieser Schritt ist auch wichtig, um dein Thema endgültig festzulegen. Denn es passiert sehr schnell, dass man sich beim Schreiben der Inhalte verzettelt und zu anderen Themen wandert. Mit einem konkreten Titel kann dir das nicht passieren. Beim Erstellen der Inhalte kannst du später immer wieder auf deinen Arbeitstitel zurückkommen und dich daran orientieren: Bin ich noch auf der richtigen Spur?

Außerdem vermeidet ein fester Arbeitstitel Unsicherheiten und Unterbrechungen im Schreibfluss, da du genau weißt, was dein Thema ist und an welchem roten Faden du dich entlang hangelst. Zusammen mit der Projekt-Outline, die wir im nachfolgenden Modul erstellen werden, hast du damit eine ganz klare Struktur, an der du dich beim Schreiben orientieren kannst.

Schritt 6: Kursbeschreibung formulieren

Zu guter Letzt widmen wir uns noch deinem Programmkonzept. Schreibe hier einen Beschreibungstext für dein Coachingprogramm, in welchem du alle Fakten aus den ersten drei Schritten zusammenfasst. Dieser Text dient dir zur Orientierung im weiteren Verlauf dieses Kurses. Solltest du straucheln, kannst du immer wieder hier hin zurückkehren und dich nochmal neu fokussieren.

Deine Kursbeschreibung (5 – 10 Sätze): ……………..

Zusammenfassung: Kriterien für ein geeignetes Thema:

  • Das Thema macht dir Freude, du redest gern darüber
  • Du hast ein breitgefächertes Fachwissen zu diesem Thema oder kannst dir dieses aneignen
  • Es gibt kein (oder nur sehr wenige) Programme zum gleichen Thema
  • Es besteht eine hohe Nachfrage
  • Du kannst damit deinen KlientInnen effektiv helfen und Mehrwert bieten
  • Du löst damit ein drängendes Problem deiner KlientInnen

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2 Kommentare

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2 Kommentare

Helena 11. November 2019 - 21:23

Hallo Julia!

wie teuer kostet deine Unterstützung eigentlich?
Lg
Helena Schneider

Antworten
Julia 15. November 2019 - 15:03

Liebe Helena, bitte melde dich per Mail und schildere dein Anliegen. Dann kann ich dir ein individuelles Angebot machen.

Liebe Grüße,
Julia

Antworten

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