Online-Business als Coach, Beraterin oder Trainerin

von Julia
Finde deine Wunschkunden: Deine Zielgruppe gezielt definieren und ansprechen

Viele meiner Kundinnen im Coaching-Bereich würden gern ihr Offline-Business – also ihre feste Coachingpraxis mit 1:1 Kundengesprächen in den Praxisräumen – in ein Online-Business verwandeln. Welche Schritte dafür nötig sind erkläre ich dir in diesem Beitrag.

Deine Webseite

Wahrscheinlich hast du bereits eine Webseite. Dennoch möchte ich diesen Punkt hier herausstellen, da es bei diesem Thema immer noch Unsicherheiten gibt. Um dein Business von einer Offline-Praxis in die Onlinewelt zu bringen, brauchst du unbedingt eine hochwertige eigene Webseite und zugehörige Social Media Kanäle.

Warum? Deine Webseite ist deine Visitenkarte und das Sammelbecken für all deine Aktivitäten. Über die Googlesuche finden Interessenten zu dir und landen auf deiner Webseite. Das ist das erste was sie von dir sehen. Überzeugt es sie, schauen sie sich um. Wirkt es innerhalb der ersten Sekunden schon uninteressant bzw. finden sie nicht wonach sie suchen, gehen sie wieder – hier hast du tatsächlich nur wenige Sekunden Zeit, deine Interessenten zu potentiellen Kunden zu machen. Zum Anderen laufen all deine Onlinemarketing-Aktivitäten am Ende zu einem Angebot auf deiner Webseite.

  • Du möchtest dir einen Newsletter-Verteiler aufbauen? Interessenten tragen sich auf deiner Webseite ein.
  • Du nutzt Pinterest als Marketing-Kanal? Deine Pins sollten natürlich auf deine Webseite linken, damit potentielle Kunden auf dein Angebot aufmerksam werden.
  • Du bietest E-Books, Kurse oder Onlineprogramme an? Auf deiner Webseite befinden sich die Verkaufsseiten für all deine Angebote und Produkte.
  • Du möchtest deine Reichweite ausbauen und potentielle Kunden anziehen? Schreibe hilfreiche Blogartikel, starte einen Podcast oder einen Videokanal – und binde all das in deine Webseite ein, damit die Leute zu dir kommen (nicht auf eine externe Seite, auf der sich noch viele andere Mitbewerber tummeln und deine Interessenten schnell wegklicken können).
  • Eine eigene Webseite bietet dir viel mehr Gestaltungsspielraum und Einstellungsmöglichkeiten, um dich so zu präsentieren wie du das möchtest.
  • Mit deinem Namen, deinem Logo, der Farbwahl, deinem Profilbild und deiner URL baust du eine persönliche Marke auf, die sich in den Köpfen deiner Interessenten verankert.

Challenge Dein digitales ErfolgsproduktDeine Webseite gehört nur dir – hier bist du der Chef! Wenn du keine eigene Seite hast und nur auf Social Media Profile setzt, steht dein Business von Anfang an auf wackligen Beinen. Was ist, wenn es diese Plattform irgendwann nicht mehr gibt oder dein Account dort gehackt / gesperrt wird? Was ist, wenn beim Anbieter ein Serverfehler passiert und plötzlich all deine Inhalte weg sind? Oder das Layout dort umgestellt wird und dir nicht mehr zusagt? Ich würde daher jedem empfehlen, eine eigene Webseite zu erstellen – als Dreh- und Angelpunkt für dein erfolgreiches Business.

Wichtig ist, dass dein gesamter Auftritt einen roten Faden hat und in sich stimmig ist. Webseiten-Layout, Logo, Name, Schreibstil, Bildqualität, dein Profilfoto – das alles muss zusammenpassen und ein einheitliches Bild von dir vermitteln. Deine visuelle Identität spiegelt deine Arbeitsweise wider und sollte daher aufgeräumt, gut strukturiert und professionell gestaltet sein. Achte beim Webdesign darauf, dass sich dein eigener Stil darin widerspiegelt und du nicht einfach jemanden kopierst, der dir gefällt.

Brauchst du Unterstützung beim Erstellen deiner Webseite? Hier gehts zu meiner Webdesign-Agentur.

2. Social Media Kanäle

Zusätzlich zu deiner Webseite solltest du mindestens 1-2 Social Media Kanäle bedienen. Lass dich von der Masse an Plattformen nicht abschrecken. Schau dir alle Social Media Seiten an und überlege dann, welche davon zu dir passen könnte. Nicht jeder muss auf allen Plattformen zu finden sein! Außerdem steckst du sehr viel Zeit und Energie in den Aufbau deiner Kanäle – und das ist bei 1-2 Kanälen deutlich einfacher zu bewerkstelligen als mit 5 – 6.

Hinzu kommt noch, dass nicht jedem alles liegt. Manche machen gern Videos und starten einen Youtube-Kanal. Andere lieben es, zu fotografieren und sind dann eher bei Instagram zu finden. Finde DEINEN Kanal, der zu dir und deinem Stil passt und bei dem du dich einfach wohl fühlst. Wenn du unsicher bist, kannst du auch über einen kurzen Zeitraum mehrere Plattformen parallel verwenden und dich dann für deine Favoriten entscheiden. Die gängigsten Social Media Plattformen sind:

  • Facebook (Fanseite als Business-Seite oder Gruppe für den Austausch)
  • Instagram
  • Pinterest
  • SnapChat
  • Youtube
  • Twitter

Als Coach, Beraterin oder Trainerin würde ich dir das Anlegen einer Facebook-Gruppe empfehlen, da du hier in direkten Austausch mit den Gruppenmitgliedern gehen kannst. So kannst du dir nach und nach deine eigene Community aufbauen! Reine Facebook-Fanseiten sind eher statische Seiten, auf denen du deine Unternehmensinfos teilst.

Deine Profile bei Twitter, Facebook, Pinterest, Instagram & Co. sollten alle einen einheitlichen Look haben. Verwende überall die gleichen Farben und Schriften, setze dein Logo und natürlich auch dein Portraitfoto ein. Versuche, auf allen Kanälen den gleichen Namen zu registrieren, damit du als einheitliche Marke wahrgenommen wirst.

Freebie "Onlinebusiness als Coach, Beraterin oder Trainerin"

3. Online Vertrauen aufbauen

Wenn du online Produkte und Dienstleistungen verkaufen möchtest musst du zu allererst das Vertrauen potentieller Kunden gewinnen. Denn online entfällt natürlich der direkte persönliche Kontakt (auch wenn per Telefon- oder Videokonferenz vieles möglich ist). Im Internet gibt es sehr viele Mitbewerber, die ähnliche Angebote haben. Du musst also deine Interessenten davon überzeugen, dass genau DU die Richtige für ihr Anliegen bist.

Momentan gewinnt das „Sich zeigen“ immer mehr an Bedeutung – vor allem in Bezug auf Video-Inhalte. Social Media Plattformen werten Videos höher als reine Text- und Bildinhalte – d.h. diese Inhalte werden häufiger und weiter oben in der Timeline gezeigt. Deshalb würde ich wirklich jedem empfehlen, zumindest ab und zu Videos zu posten. Wenn es dir liegt und Spaß macht natürlich gern auch mehr. Wenn du keine Videos postest, dann setze zumindest auf Fotos.

Wenn du online Erfolg haben willst, musst du dich zeigen. Nur so kannst du Vertrauen und eine persönliche Bindung zu deinen Interessenten aufbauen. Zeige dich authentisch und natürlich, werde eine „Business-Freundin“ für potentielle Kundinnen. Ebenfalls wichtig: Sei dabei einfach du selbst, denn das kommt immer am Besten an. Kleine Fehler und Makel machen dich sogar noch sympathischer. Wenn du noch unsicher bist, schau dir mal einige erfolgreiche Frauen in deiner Branche und ihre Webseite & Social Media Kanäle an. Bei wem würdest DU eher buchen und warum?

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Wie du deine Business-Webseite selbst gestalten und einrichten kannst | Business-Heldinnen • Einfach online erfolgreich 8. September 2020 - 6:26

[…] Der wichtigste Faktor? Beim Gestalten und Texten deiner Webseite musst du dir absolut klar über dich und dein Angebot werden. Du kannst nicht länger „alles für alle“ anbieten oder mal ein paar Stories posten und schauen was passiert – du musst dich klar positionieren, deine Message formulieren und eindeutige Angebote schnüren. Warum deine Webseite außerdem noch ein enormer Booster für dein Business ist, kannst du hier nachlesen: Online-Business als Coach, Beraterin oder Trainerin. […]

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